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Vielfältige landwirtschaftliche Lebensräume entdecken! 



Mehr Ökologie im Ackerland ist gefragt

Der Kanton Basel-Landschaft zeichnet sich durch eine sehr vielfältige Landschaft aus. Die Dichte an öGelege einer Feldlerchekologisch wertvollen Flächen ist vor allem im Faltenjura hoch. Trotzdem können Rückgänge von typischen Vogelarten und Schmetterlingen nicht verhindert werden.
Vorallem im Ackerland sind die Verluste gross. Die einst sehr häufige Feldlerche nimmt in der ganzen Schweiz stark ab, auch im Baselbiet sind die endlosen Gesänge nur noch selten zu hören. Auch der allseits beliebte Feldhase ist zur seltenheit geworden.
Im Bild ist ein Nest der Feldlreche zu sehen. Die Feldlerchen brauchen eine ungestörte, nicht zu dicht bewachsenes Feld. Hàufig werden Lerchenfenster in den Äckern angelegt, deren Wirkung aber wissenschaftlich nicht nachgewiesen werden konnte.

Hasenäcker

Dank dem Projekt "Hopp Hase" kennen wir eine einfache Massnahme um Feldlerchen und/oder Hasen im Ackerland zu fördern:

Lückiges Getreide

Dabei wird nur ein Teil der Felder angesät. Immer nach drei ordentlich gesäten Reihen folgen zwei ohne Saat. So entstehen Streifen über die Parzelle, wo kein Getreide wächst und Platz für Hase, Lerche und Rittersporn bleibt.
Bereits bei den Herbstsaaten 2013 können diese Felder angemeldet werden. Je nach dem ob auch ein Herbizidverzicht in die Vereinbarung aufgenommen wird oder nicht, können 5.- oder 10.- pro Are lückiges Getreide ausbezahlt werden.

Weitere Infos und Anmeldung

Bedingungen
Simone.Wenger@bl.ch oder 061 552 21 16
Aus dem Projekt "Hopp Hase" entstand ein Buch mit allen Erkenntnissen: "Feldhasen fördern funktioniert!" von Darius Weber






«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain