Kantonale Verträge

Die bundesweite Gesetzgebung wir durch kantonale Bestimmungen ergänzt. Weisen Flächen eine gewisse Artenvielfalt auf, können sie unter Vertrag genommen werden. Die Flächen werden vom Bewirtschafter angemeldet und vom Kanton beurteilt. Gemeinsam werden die Vertragsbedingungen vor Ort besprochen. Kommt ein Vertrag zu Stande, können weitere Bundesgelder (Biodiversitätsbeiträge, Qualitätsstufe II & Vernetzung) sowie Kantonale Beiträge ausgelöst werden. Diese sind abhängig von der biologischen Qualität der Fläche und den Bewirtschaftungsauflagen.
Die Bewirtschaftung der Fläche wird an gewisse Ziel- und Leitarten angepasst. Diese Ziel- und Leitarten sind im Vernetzungskonzept des Kantons Basel-Landschaft definiert.

«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain