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Kantonale Verträge

Die bundesweite Gesetzgebung wir durch kantonale Bestimmungen ergänzt. Weisen Flächen eine gewisse Artenvielfalt auf, können sie unter Vertrag genommen werden. Die Flächen werden vom Bewirtschafter angemeldet und vom Kanton beurteilt. Gemeinsam werden die Vertragsbedingungen vor Ort besprochen. Kommt ein Vertrag zu Stande, können weitere Bundesgelder (Biodiversitätsbeiträge, Qualitätsstufe II & Vernetzung) sowie Kantonale Beiträge ausgelöst werden. Diese sind abhängig von der biologischen Qualität der Fläche und den Bewirtschaftungsauflagen.
Die Bewirtschaftung der Fläche wird an gewisse Ziel- und Leitarten angepasst. Diese Ziel- und Leitarten sind im Vernetzungskonzept des Kantons Basel-Landschaft definiert.

 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin