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Betonie (echter Ziest), Stachys officinalis
CREATOR: gd-jpeg v1.0 (using IJG JPEG v62), quality = 100
Wuchshöhe:
30 bis 80 cm
Stängel: aufrecht, mehrheitlich kahl, ausnahmsweise mit bis zu 1,5 mm langen Haaren
Laubblätter: schmaloval, gestielt, am Grund herzförmig
Blüten: rot bis dunkelrosa, selten weiss, typische Lippenblüten
Blütezeit: Juli bis September.
Bestäubung: Bienen, Hummeln, Schmetterlinge und Schwebfliegen, gegen Ende der Blütezeit auch spontane Selbstbestäubung möglich
Früchte: dreikantige Klausenfrüchte
Ausbreitung: durch Wind, ab und zu auch durch Tiere
Standorte: auf eher mageren, wechselfeuchten Wiesen und Weiden mit nicht zu dichtem Pflanzenbestand
Diverses: Die Betonie, auch Heil-Ziest genannt, wurde früher als Heilmittel gegen Arthritis und Gicht eingesetzt und wirkt nach Hildegard von Bingen gegen „schlechte Träume“ und Monatsbeschwerden. Es wird auch gesagt, es sei wirksam gegen Hunde- und Schlangenbisse, sowie gegen Trunkenheit.
In der modernen Kräuterheilkunde wird die Betonie manchmal zur Behandlung von Angstzuständen, Gallensteinen, Herzbeschwerden, hohem Blutdruck, starkem Schwitzen, Migräne und Neuralgien eingesetzt. Betoniensalbe soll ausserdem gut bei Schnitt- und Schürfwunden helfen. Die Wirkung ist jedoch nicht für alle Anwendungen wissenschaftlich belegt.
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland