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Bitterkraut, Picris hieracioides
Photo: Bitterkraut, Picris hieracoides
Wuchshöhe:
30 bis 90 cm
Stängel: borstig behaart, mit Milchsaft
Laubblätter: borstig behaart, länglich bis lanzettlich, ungeteilt und gezähnt.
Blüten: gelbe, manchmal rot überlaufene Zungenblüten in körbchenförmigen Teilblütenständen.
Blütezeit: Mai bis Oktober
Bestäubung: durch Wind
Früchte: sogenannte Achänen, die direkt an einem "Schirmchen" (Pappus) hängen.
Ausbreitung:
vorwiegend durch Schmetterlinge und Fliegen, Selbstbestäubung ist aber auch möglich, ebenso wie die vegetative Vermehrung durch Wurzelsprosse.
Standorte:
auf basen- und meist kalkreichen, mässig nährstoffreichen, wenig humosen und nicht zu trockenen Lehm- oder Tonböden. Auf lückigen, ruderal beeinflussten Halbtrockenrasen, an Wegen, in Säumen von Hecken und auf Ruderalstandorten.
Diverses: Seinen Namen erhielt das Bitterkraut durch sein Rhizom, das bitter schmeckt. Durch seine lange Blütezeit ist es während des Hoch- und Spätsommers eine wertvolle Futterquelle für Wildbienen.
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland