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Esparsette, Onobrychis viciifolia
Photo: Saat- Esparsette, Onobrychis viciifolia
Wuchshöhe:
30 bis 90 cm
Stängel: aufrechten
Laubblätter: unpaarig gefiedert, die einzelnen Fiederblättchen eiförmig-länglich
Blüten: rosa mit weissen Schattierungen, wollig behaarter Kelch, in dichten Trauben stehend
Blütezeit: Mai bis Juli
Bestäubung: Bienen, Schmetterlinge, Schwebefliegen, Selbstbestäubung nicht möglich
Früchte: in Hülsen, die einen mit bis 1 mm langen Stacheln besetzten Kamm aufweisen.
Ausbreitung: durch Tiere
Standorte: auf sonnigen, warmen Halbtrocken- und Kalkmagerrasen vor, bevorzugt auf stickstoffarmen, tiefgründigen Böden
Diverses: Die Esparsette ist ein Rohbodenpionier, der mit seinen bis zu 4 m tiefen Wurzeln hervorragend an Trockenheit angepasst ist. Sie besitzt Wurzelknöllchen mit Rhizobien (symbiotische Bakterien), welche sie mit dem nötigen Stickstoff versorgen.
Die Esparsette ist eine gute Nektar- und Nahrungspflanze. Sie ist reich an Eiweiss und gilt als hervorragende Trockenfutterpflanze. Als Weidepflanze wurde sie aber von anderen Pflanzen verdrängt, da sie sich nicht so gut zur Intensivnutzung eignet.

 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland