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Feld-Thymian, Thymus serpyllum
Photo: Feld-Thymian, Thymus vulgaris
Wuchshöhe: 5 bis 25 cm
Stängel: aufsteigend oder kriechend, zu unterst verholzt, rechteckig, an den Kanten stark behaart
Laubblätter: klein, lanzettlich bis rundlich, mit flachem bis leicht umgebogenem Rand, meist kahl
Blüten: hell-violette bis rosa Einzelblüten (typische Lippenblüten) in kugeligen bis zylindrischen Blütenständen
Blütezeit: April bis August
Bestäubung: Bienen und andere Insekten
Früchte: vierteilige Klausenfrüchte
Ausbreitung: vegetativ über Ausläufer, Wind
Standorte: auf mageren Wiesen und Weiden, mit viel Licht
Diverses: Der Feld-Thymian, auch Quendelkraut genannt, wird in der Kräuterheilkunde vor allem als Mittel bei Erkältungskrankheiten eingesetzt. Er wirkt jedoch auf Grund des geringeren Gehalts an Wirkstoffen weniger stark, als sein naher Verwandter, der Garten-Thymian (Thymus vulgaris).
Des Weiteren kann der Feld-Thymian in der Küche zum Würzen von Speisen und im Garten als Zierpflanze verwendet werden.
Von Schamanen wurde Thymian in Räuchermischungen verwendet – dies wohl um dem Rauch eine angenehme Duftnote zu geben.
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain