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Habermark (Wiesen-Bocksbart), Tragopogon pratensis
Photo: Habermark, Tragopogon orientalis
Wuchshöhe: 30 bis 70 cm
Stängel: aus einer fleischigen Pfahlwurzel, glatt, innen hohl, mit Milchsaft
Laubblätter: bis zu 50 cm lang, grasartig, schmal linealisch und spitz zulaufend, mit weissem Streifen in der Blattmitte, den Stängel jeweils hälftig umfassend, häufig ab der Mitte abwärts gebogen oder geknickt
Blüten: gelbe Zungenblüten, von acht spitzen Hüllblättern eingefasst
Blütezeit: Mai bis Juli
Bestäubung: Bienen, Schmetterlinge, Hummelschweber, Selbstbestäubung
Früchte: Achänen, geschnäbelt, hängen je an einem bräunlichen, federigen Pappus ("Schirmchen").
Ausbreitung: Wind, seltener durch Wasser oder Wildtiere
Standorte: an mässig trockenen, nicht zu mageren Standorten, häufig auf Fromentalwiesen
Diverses: Die Blüten des Habermarks sind meist nur vormittags und nur bei schönem Wetter geöffnet. Die welken Blüten ragen aus den zusammengefallenen Hüllblättern und erinnern so an das Aussehen eines „Ziegenbarts“. Daher rührt der Name der Pflanze.
Alle Teile des Habermarks sind essbar. Der junge Pflanzentrieb kann als Gemüse verwendet werden und erinnert gekocht an Spargel. Die Wurzel kann ähnlich wie Schwarzwurzel zubereitet werden, während sich die Blätter sich roh oder gekocht verwenden lassen.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV