X
Cookies (kleine Gedächtnisdateien) stellen den reibungslosen Ablauf unseres Services sicher. Wenn Sie biodiversitaet-bl.ch nutzen, akzeptieren Sie den Einsatz von Cookies.
 
Habichtskräuter, Hieracium lactucella und Hieracium pilosella
Photo: Kleines Habichtskraut, Hieracium pilosella
Wuchshöhe: 5 bis 30 cm
Stängel: blattlos (H. pilosella), resp. mit einzelnem Blättchen ("Öhrchen") meist etwas unter der Stängelmitte (H. lactucella)
Laubblätter: am Grund als Rosette, schmal-eiförmig, ganzrandig, an der Oberseite mit langen Haaren (H. pilosella), resp. ausser am Grund kahl (H. lactucella)
Blüten: einzeln stehende, 2 bis 3 cm Durchmesser erreichende Körbchen aus hellgelben Zungenblüten, bei H. pilosella aussen stehende Einzelblüten häufig rot gestreift
Blütezeit: Mai bis Oktober
Bestäubung: Fliegen, Wildbienen
Früchte: Achänen an Pappus (Schirmchen)
Ausbreitung: Wind, durch bis zu 30 cm lange, oberirdische Ausläufer
Standorte: auf kalkarmen, mageren Wiesen und Weiden
Diverses: Bei Trockenheit rollt das Langhaarige Habichtskraut (H. pilosella) die Blätter ein, wobei die helle, Licht reflektierende Unterseite nach aussen weist. Dies verringert die Erwärmung.
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain

"Die Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln widersprechen sich nicht. Auch auf den Ökoflächen produzieren wir hervorragende Nahrungsmittel, einfach ein bisschen weniger."

Jürg Gysin, Landwirt
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland