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Habichtskräuter, Hieracium lactucella und Hieracium pilosella
Photo: Kleines Habichtskraut, Hieracium pilosella
Wuchshöhe: 5 bis 30 cm
Stängel: blattlos (H. pilosella), resp. mit einzelnem Blättchen ("Öhrchen") meist etwas unter der Stängelmitte (H. lactucella)
Laubblätter: am Grund als Rosette, schmal-eiförmig, ganzrandig, an der Oberseite mit langen Haaren (H. pilosella), resp. ausser am Grund kahl (H. lactucella)
Blüten: einzeln stehende, 2 bis 3 cm Durchmesser erreichende Körbchen aus hellgelben Zungenblüten, bei H. pilosella aussen stehende Einzelblüten häufig rot gestreift
Blütezeit: Mai bis Oktober
Bestäubung: Fliegen, Wildbienen
Früchte: Achänen an Pappus (Schirmchen)
Ausbreitung: Wind, durch bis zu 30 cm lange, oberirdische Ausläufer
Standorte: auf kalkarmen, mageren Wiesen und Weiden
Diverses: Bei Trockenheit rollt das Langhaarige Habichtskraut (H. pilosella) die Blätter ein, wobei die helle, Licht reflektierende Unterseite nach aussen weist. Dies verringert die Erwärmung.
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ