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Hopfenklee, Medicago lupulina
Photo: Hopfenklee, Medicago lupulina
Wuchshöhe: 10 bis 50 cm
Stängel: kantig, niederliegend bis aufsteigend, mit langer spindelförmiger Wurzel
Laubblätter: in Fiedern angeordnet, verkehrt-eiförmig, fein gesägt und an der Spitze oft ausgerandet mit einer Fortsetzung der Mittelrippe, dem sogenannten Medicago-Zahn.
Blüten: gelb, in kleinen, kugeligen Blütenstände aus 10 bis 50 Einzelblüten (erinnert in ihrer Form an den Hopfen)
Blütezeit: Mai bis Oktober
Bestäubung: Honigbienen, Wildbienen, diverse Fliegenarten, Selbstbestäubung
Früchte: einsamige Nüsschen, als nierenförmige Hülsenfrüchte ohne Stacheln, mit der Reife braunschwarz, durch ihren geringen Wassergehalt sehr kälteresistent
Ausbreitung: Mensch, Wasser, vegetativ (ungeschlechtlich) durch Sprossverjüngung
Standorte: Kalk-Magerrasen (Halbtrockenrasen), trockene Fettwiesen, Äcker, Wegränder, Schuttplätze (Pionierpflanze), auf sommerwarmen, mässig trockenen, basenreichen Lehmböden
Diverses: Der Hopfenklee existiert in unseren Breitengraden mindestens seit der Bronzezeit (Nachweis durch fossile Funde). Heutzutage wird er als Futterpflanze meist in Form von Klee- und Grasmischungen kultiviert. Je nach Standort, Düngung, Mahd und Beweidung kann er sehr unterschiedliche Erscheinungsformen aufweisen.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV