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Hornklee, Lotus corniculatus
Photo: Hornklee, Lotus corniculatus
Wuchshöhe: 5 bis 30 cm
Stängel: kantig
Laubblätter: verkehrt eiförmig bis keilförmig, Blattunterseite bläulichgrün
Blüten: gelb, aussen oft rötlich, in doldigen Blütenständen aus 2 bis 7 Blüten
Blütezeit: Mai bis September
Bestäubung: Bienen, Schmetterlinge
Früchte: Hülsenfrüchte.
Ausbreitung: Mensch, Wasser, vegetativ durch Ausläufer
Standorte: mässig trockene, warme, magere bis mässig nährstoffreiche Fromentalwiesen, Magerwiesen und -weiden, Halbtrocken- und Trockenrasen, Wegränder
Diverses: Die leicht gekrümmte Frucht gab dem Hornklee seinen Namen. Mit bis zu 40% Zuckergehalt im Nektar ist er ein wichtiger Nektarlieferant für diverse Insekten und dient gewissen Schmetterlingen, z.B. dem Sechs-Fleck-Widderchen (Zygaena filipendulae) oder dem Hauhechel-Bläuling (Polyommatus icarus), als Raupennahrungspflanze.
Frischer Hornklee enthält cyanogene Verbindungen, die unter bestimmten Bedingungen (Mazeration) in giftiges Cyanid (Blausäure) umgewandelt werden können. Die Menge ist norma-lerweise jedoch sehr klein und dadurch für Säugetiere unbedenklich. Sie ist jedoch gross genug, um als Frassschutz gegen Schnecken zu dienen.
In Teilen Nordamerikas und Australiens gilt die Art als invasiver Neophyt.

"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland