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Hufeisenklee, Hippocrepis comosa
Photo: Hufeisenklee, Hippocrepis comosa
Wuchshöhe: 10 bis 25 cm
Stängel: meist zahlreich, verzweigt, niederliegend bis aufsteigend, am Grund oft etwas verholzt Laubblätter: unpaarig gefiedert, aus vier bis acht Blättchenpaaren
Blüten: gelb, oft mit bräunlichen Adern versehen, duftend, in Blütenständen aus fünf bis zwölf Blüten
Blütezeit: Mai bis Juni
Bestäubung: v.a. Bienen
Früchte: nickende oder abstehende, flache Hülsenfrüchte, die aus hufeisenförmigen Gliedern bestehen.
Ausbreitung: vermutlich durch Wind, Regen
Standorte: kalkreiche, warme, eher trockene Kalk-Magerrasen oder Magerweiden, Felsen
Diverses: Seinen Namen hat der Hufeisenklee durch die typische Form seiner Hülsenfrüchte erhalten. Er ist eine gute Futterpflanze, die gerne von Schafen gefressen wird. Er wird jedoch im Gegensatz zum Hornklee nicht angebaut.
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain

"Die Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln widersprechen sich nicht. Auch auf den Ökoflächen produzieren wir hervorragende Nahrungsmittel, einfach ein bisschen weniger."

Jürg Gysin, Landwirt
 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ