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Kleiner Wiesenknopf, Sanguisorba minor
CREATOR: gd-jpeg v1.0 (using IJG JPEG v62), quality = 100
Wuchshöhe: 20 bis 50 cm
Stängel: aufrecht, gegen oben manchmal rötlich gefärbt
Laubblätter: gefiederte Blätter, Teilblätter rundlich bis eiförmig, gezähnt, unterseits graugrün
Blüten: winzig, grünlich bis auffällig rosa-rötlich, in kugeligen Blütenständen angeordnet, Staubblätter hängen zur Blütezeit weit aus den Blüten heraus
Blütezeit: Mai bis August
Bestäubung: Wind, teilweise Bienen
Früchte: kleine Nüsse, die fest vom Blütenbecher umschlossen sind
Ausbreitung: Regen, manchmal Wind
Standorte: auf eher kalkhaltigen, lockeren Lehmböden, auf sonnigen, oft lückigen Mager- und Halbtrockenrasen
Diverses: Die Bestäubung geschieht hauptsächlich durch den Wind, was bei Rosengewächsen eine Ausnahme darstellt.
Der kleine Wiesenknopf wird oft auch Pimpernelle genannt. Er darf dabei aber nicht mit den Doldenblütlern namens Bibernelle verwechselt werden.
Die Blätter und Blüten können in der Küche verwendet werden und haben einen leicht gurken-ähnlichen Geschmack. Die Blätter sind zudem Bestandteil der "Hessischen Grünen Sauce".
Früher wurde der Wiesenknopf in der Heilkräuterkunde gegen Durchfall, bei Hautleiden und zur Blutstillung angewendet. Heutzutage findet er jedoch kaum noch Verwendung.
 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain