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Kuckucks-Lichtnelke, Silene flos-cuculi

Wuchshöhe: 30 bis 90 cm
Stängel: blühende, wenig-blättrige Stängel, sowie kurze Stängel ohne Blüten
Laubblätter: Grundblätter gestielt, spatelartig, am Rand bewimpert, in Rosetten, Stängelblätter gegenständig, lanzettlich
Blüten: in rispigem Blütenstand, Kronblätter rosa bis pink, auf charakteristische Weise tief eingeschlitzt
Blütezeit: Mai bis August.
Bestäubung: langrüsslige Insekten (z.B. Schmetterlinge, gewisse Bienenarten), Selbstbestäubung
Früchte: dunkelbraun, nierenförmig, Samen-Oberfläche dicht mit winzigen Spitzen besetzt, in kugeliger Kapselfrucht
Ausbreitung: Tiere, Wind, vegetativ durch Ausläufer
Standorte: stark wechselfeuchte, helle Standorte, meist auf wenig nährstoffreichen Feuchtwiesen und in Flachmooren
Diverses: An den Stängeln der Kuckucks-Lichtnelke findet man des öfteren weisse, schaumige Massen, die im Volksmund Kuckucksspeichel („Guggerspeuz“) genannt wird. Diese Schaumbälle enthalten die Larven der Schaumzikade, welche Pflanzensäfte saugen. Das gleiche Phänomen findet sich auch noch bei anderen Pflanzen.
Die Kuckucks-Lichtnelke wird ab und zu als Zierpflanze in Gärten oder an Gartenteichen verwendet.
«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain