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Margerite, Leucanthemum vulgare
Photo: Margerite, Leucanthemum vulgare
Wuchshöhe: 10 bis 80 cm
Stängel: kantigen, aufrecht, meist unverzweigt
Laubblätter: spatelförmig, dunkelgrün, wechselständig, unteren Blätter meist grob, die oberen weniger stark gezähnt
Blüten: Blütenstand aus gelben Röhrenblüten, umgeben von einem Kranz weisser Zungenblüten
Blütezeit: Mai bis Oktober
Bestäubung: Wildbienen, Wespen, Fliegen, Käfer, Tagfalter, Selbstbestäubung
Früchte: ca. 2 bis 3 mm lang, oben oft mit gezähntem Rand.
Ausbreitung: Wind, Wasser, teilweise auch durch Anhaften am Fell von Tieren
Standorte: auf mässig feuchten, eher nährstoffreichen Wiesen und Weiden, oft auch als Pionierpflanze bei Neuansaaten
Diverses: Margeriten sind beliebte Zierpflanzen - egal ob als Garten- oder Kübelpflanzen eingesetzt oder als Schnittblumen verkauft – aber sie kann bei empfindlichen Personen bei Berührung eine Kontaktallergie auslösen. Ansonsten hat sie medizinisch keinerlei Bedeutung.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts gab es die sogenannten Margeritentage, an denen man alle Strassen mit Margeriten festlich schmückte und zu wohltätigen Zwecken Kunstblumen in Form der Margeriten verkaufte.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
"Die Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln widersprechen sich nicht. Auch auf den Ökoflächen produzieren wir hervorragende Nahrungsmittel, einfach ein bisschen weniger."

Jürg Gysin, Landwirt
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain