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Mittlerer Wegerich, Plantago media
Photo: Mittlerer Wegerich, Plantago media
Wuchshöhe: 20 bis 40 cm
Stängel: meist einzeln, aufrecht, blattlosen, nicht gefurchten
Laubblätter: breit-eiförmig, locker bis dicht behaart, verschmälern sich in einen kurzen, breiten Blattstiel, meist in am Boden anliegender Rosette angeordnet
Blüten: klein, weisslich, in einem 2 bis 8 cm langen, walzenförmigen Blütenstand angeordnet, die lila Staubfäden hängen zur Blütezeit auffällig weit aus den Blüten heraus.
Blütezeit: Mai bis Juli
Bestäubung: Bienen, Schwebefliegen und Käfer, Wind, Selbstbestäubung
Früchte: schwach runzelig, schwarz
Ausbreitung: Wind, Mensch
Standorte: auf trockenen, eher kalkhaltigen Böden, auf Magerwiesen, Halbtrockenrasen und an Wegrändern
Diverses: Der Mittlere Wegerich wurde früher als mildes Adstringens, sowie als Mundspülmittel benutzt. Ausserdem soll er gegen Brandpilze bei Nutzpflanzen wirken.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain

«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV