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Sumpfdotterblume, Caltha palustris
CREATOR: gd-jpeg v1.0 (using IJG JPEG v62), quality = 100
Wuchshöhe: 15-60 cm
Stängel: aufrecht
Laubblätter: breit-nierenförmig, dunkelgrün, oft glänzend
Blüten: in der Regel aus fünf Kronblättern, glänzend, goldgelb
Blütezeit: März bis Juni. Gelegentlich von Juli bis Oktober schwächere Zweitblüte
Bestäubung: diverse Insekten (v.a. Käfer, Fliegen, Schwebefliegen und Bienen), Regenbestäubung
Früchte: Balgfrüchte
Ausbreitung: Wasser (Balg öffnet sich bei Berührung mit Wasser, Samen werden herausgeschwemmt)
Standorte: in sumpfigen Wiesen, an Quellen, entlang von Bächen und feuchten Gräben
Diverses: Im Mittelalter wurde die Sumpfdotterblume häufig gegen Leberbeschwerden eingesetzt. Die Volksheilkunde benutzte sie ausserdem gegen Husten. Die Blätter enthalten jedoch das scharf schmeckende Anemonin, weswegen die Sumpfdotterblume nur selten als Heilkraut verwendet wird. Der Scharfstoff zerfällt beim Trocknen der Pflanze (siehe auch Hahnenfuss).
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin