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Vogel-Wicke, Vicia cracca
Photo: Vogel-Wicke, Vicia cracca
Wuchshöhe: 20 bis 120 cm
Stängel: niederliegend, aufsteigend oder kletternd
Laubblätter: aus 5 bis 15 Fiederpaaren, am oberen Ende mit mehrteiliger Endranke, Teilblätter breit- bis lineal-lanzettlich und ganzrandig
Blüten: blau-violett bis purpurn, nickend, in langen, schmalen Trauben (einseitswendig)
Blütezeit: Juni bis August
Bestäubung: Bienen, Schmetterlinge und Hummeln
Früchte: Hülsenfrüchte, kahl, 2 bis 3 cm lang, mit 2 bis 8 kugeligen Samen
Ausbreitung: Austrocknungsstreuer, Vögel, Menschen
Standorte: vorwiegend auf Wiesen und Äckern mit mässig wechselfeuchten, nicht zu nährstoff-reichen Böden
Diverses: Die ganze Pflanze ist relativ Eiweisshaltig und daher beliebtes Futter bei Vieh und Vögeln. Wie die anderen Pflanzen der Familie geht auch die Vogelwicke eine Symbiose mit Bakterien (Rhizobien) ein. Diese fixieren Luftstickstoff, der der Pflanze dann als Dünger dient.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin