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Wiesen-Pippau, Crepis biennis

Wuchshöhe: 30 bis 100 cm
Stängel: aufrecht, erst im oberen Bereich verzweigt
Laubblätter: behaart, buchtig gezähnt bis fiederteilig, die “Zähne” sind abwärts gerichtet
Blüten: Blütenkörbchen bestehend aus leuchtend gelben Zungenblüten, die aussen nicht rot sind, Hüllblätter des Blütenkorbes dunkelgrün und filzig, wobei die äusseren Hüllblätter abstehend behaart und die inneren auf der Innenseite seidenhaarig sind.
Blütezeit: Mai bis Juli
Bestäubung: Bienen, Selbstbestäubung
Früchte: 10- bis 13-rippig, verschmälert, aber ohne Schnabel, hängen an einem reinweissen Pappus („Schirmchen“)
Ausbreitung: Wind
Standorte: nährstoffreichere Wiesen, an Wegen, auf leicht sauren Böden an sonnigen Standorten, Verbandscharakterart der Glatthaferwiesen (Arrhenatherion)
Diverses: Die Art erträgt Beweidung nur sehr schlecht und verschwindet mit der Zeit, wenn Mähwiesen in Weiden umgewandelt werden.
Es werden auch Früchte gebildet, wenn keine Befruchtung stattgefunden hat (Appomixis).
Die Früchte dienen verschiedenen Vögeln als Nahrung und sind auch als Kanarienvogel-Futter verwendbar.
In Griechenland werden verwandte Arten als Gemüse gegessen.
 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland