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Witwenblume, Knautia arvensis und Skabiose, Scabiosa columbaria
Photo: Feld-Witwenblume, Knautia arvensis
Wuchshöhe: 20 bis 100 cm
Stängel: unregelmässig verzweigt, locker mit rauen Härchen besetzt
Laubblätter: Die Unteren in der Regel ungeteilt und eiförmig, die Oberen meist fiederteilig
Blüten: violett, in rauhaarigen, köpfchenförmigen Blütenständen aus bis zu 50 Blüten. Blütenstände der Skabiose zusätzlich mit schwarzen Borsten besetzt,
Blütezeit: Mai (Juni) bis September
Bestäubung: Bienen, Schmetterlinge (z.B. Widderchen)
Früchte: einsamige, nussartige Schliessfrüchte
Ausbreitung: Wind, Wasser, ab und zu auch durch Ameisen
Standorte: an hellen, eher trockenen Standorten
Diverses: Früher wurden beide Pflanzenarten in der Heilkunde gegen Hautprobleme eingesetzt.
"Die Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln widersprechen sich nicht. Auch auf den Ökoflächen produzieren wir hervorragende Nahrungsmittel, einfach ein bisschen weniger."

Jürg Gysin, Landwirt
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain