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Wundklee, Anthyllis vulneraria
Photo: Wundklee, Anthyllis vulneraria
Wuchshöhe: 5 bis 40 cm
Stängel: aufsteigend oder aufrecht
Laubblätter: lang-elliptisch, grundständige Blätter wesentlich grösser als Stängelblätter
Blüten: gelb, gelegentlich auch weisslich bis rosa, in vielblütigen Blütenköpfen angeordnet, Kelch weissbehaart, zottig, nach der Blütezeit aufgeblasen, mit ungleichen Zähnen
Blütezeit: Mai bis September
Bestäubung: langrüsselige Insekten, wie Hummeln und Schmetterlinge
Frucht: leichte Nüsschen
Ausbreitung: Wind
Standorte: auf eher kalkigen, mageren Böden, auf trockenen, warmen Wiesen mit viel Licht
Diverses: Der Wundklee ist ein guter Honiglieferant und duftet während der Blütezeit süsslich. Er beherbergt symbiotische Bakterien (Rhizobien) in speziellen Wurzeknöllchen. Die Rhizobien können Stickstoff aus der Luft fixieren und versorgen damit ihren Symbiosepartner, so dass dieser selbst auf sehr mageren Böden noch bestens gedeiht.
In der Volksmedizin wurde der Wundklee, seinem Namen getreu, zum Behandeln von Wunden benutzt, aber auch gegen Husten und als Abführmittel eingesetzt. Er wurde kleinen Kinder in die Wiege gelegt um sie vor dem „Verschreien“ (verhext werden) zu schützen.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV