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Oberflächenformen

Beitrag
5.- / a

Bedingungen
Unter diese Kategorie fallen drei Elemente:
  1. Dolinen: durch Auswaschungen im Karstgestein entstandene Löcher und Senkungen im Boden
  2. Borde: einige Meter hohe, meistens sehr steile Abhänge, welche sich deutlich durch ihre Steilheit vom Umland abheben. Sie sind natürlichen oder landwirtschaftlichen Ursprungs, keine Strassenborde
  3. Hügeliges oder gewelltes Gelände: Stark hügeliges, gewelltes Wiesflächen, die Steilheit und Höhe der Kuppen muss genügend ausgeprägt sein.
Nur Wiesland, keine Dauerweiden

Beschreibung
Die Landschaft der Region Basel befindet sich im nördlichen Teil des Juragebirges. Dieses besteht aus unterschiedlichen Kalkgesteinen, welche sehr weich und wasserdurchlässig sind. Auf diesem Untergrund bilden sich häufig hügelige, bewegte Stellen oder Dolinen. In den Tälern entstanden meistens in Flussnähe unterschiedlich grosse Borde.
Sämtliche Oberflächenformen sind gefährdet für eine rationelle Bewirtschaftung einggebnet zu werden. Dieser Beitrag soll dem entgegenwirken und die negativen Auswirkungen des schwierig zu bewirtschaftenden Geländes mindern.

«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ
«Mehr Biodiversität stabilisiert das landwirtschaftliche Produktionssystem und senkt das Risiko für Krankheiten und Schädlinge. Davon profitieren die Bauern und die Artenvielfalt. Das ist das Ziel des kantonalen Förderprogramms.»

Lukas Kilcher,
Leiter landwirtschaftliches Zentrum Ebenrain