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Feldhase (Lepus europaeus)

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Feldhasen leben auf ausgedehnten Ackerflächen. In den letzten Jahren sind sie bei uns stark zurückgegangen. Die Ursachen dafür sind werden zurzeit erforscht. Der Verein Hopp Hase führt wissenschaftliche Arbeiten durch, um die Lebensbedingungen der Hasen wieder verbessern zu können. Offenbar leiden die Hasenpopulationen an einem sehr hohen Jagddruck. Dieser wird nicht durch die hiesigen Jäger verursacht, diese jagen freiwillig seit Jahren keine Feldhasen mehr. Vielmehr sind es Hunde, Katzen, Krähen und Füchse welche den Junghasen oft den Garaus machen. Dem Feldhasen kann durch das Anlegen von Buntbrachen oder lückigem Getreide geholfen werden. Also Kulturen welche für Raubtiere nicht einfach zugänglich sind, welche aber trotzdem genug Platz bieten damit Hasen sich darin bewegen können.
Feldhasen können sich zwar sehr schnell reproduzieren. Sie verfügen als einziges Säugetier über die Möglichkeit noch vor der Geburt der Jungtiere erneut schwanger zu werden. Trotz dieser sogenannten "Superfötation" überleben in den untersuchten Gebieten nicht genug Jungtiere um stabile Populationen zu erhalten.
Allerdings berichten Landwirte und Spaziergänge, dass in den letzen Jahren wieder häufiger Hasen zu sehen seien. Dies lässt natürlich hoffen, dass diese attraktiven Tiere nicht aus unserer Kulturlandschaft verloren gehen.
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt