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Feldlerche, Alauda arvensis

Die Feldlerche ist eine Bewohnerin von Ackerbaugebieten. Ähnlich wie der Feldhase lebt sie in ausgeräumten Landschaften. Die Feldlerche baut ihre Nester am Boden, sie bevorzugt dabei Flächen welche sehr lückig sind, aber trotzdem ein wenig Bewuchs aufweisen. So können Sie ihre Nester unter einem Grasbüschel oder einem ähnlichen Versteck errichten. So sind die Eier und die Jungvögel besser vor Raubtieren geschützt. Ausserdem meiden sie die Nähe von vertikalen Strukturen da sich auf Hecken, Waldrändern oder Bäumen häufig Greifvögel auf die Lauer legen.
Die Brut- und Nestlingsphase geht ungefähr 6 Wochen. In dieser Zeit füht die Bearbeitung des Acker mit einme Traktor mit grosser Wahrscheinlichkeit zum Verlust der Brut.
Für Feldlerchen ist daher das Anlegen von Buntbrachen ideal. In diesen Kulturen findet über Jahre keine Bewirtschaftung statt und der Bewuchs ist häufig sehr lückig und strukturreich. Aber auch das Anlegen von sogenannten Lerchenfenstern ist erfolgreich. Dabei werden beim Säen der Ackerkultur einige "Löcher" angelegt. Diese Löcher werden mit einer Wildkräutermischung angesät und nicht mit dem Traktor bearbeitet.
«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin
"Die Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln widersprechen sich nicht. Auch auf den Ökoflächen produzieren wir hervorragende Nahrungsmittel, einfach ein bisschen weniger."

Jürg Gysin, Landwirt
 Danke, dass es den "Oekoausgleich" gibt. Denn wenn Vielfalt Einfalt ersetzt, dann gewinnen alle dabei.

Daniel Zwygart, Biologielehrer und Präsident NVVZ