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Schachbrettfalter, Melanargia galathea
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Das Schachbrett ist ein charakteristischer Tagfalter der Magerwiesen. Die Art war früher häufig, wurde aber durch die Intensivierung in der Landwirtschaft an den Rand des Aussterbens gebracht.
Das Weibchen legt die Eier nicht gezielt ab, sondern lässt sie im Flug über Grasland fallen. Die Raupen überwintern nach dem Schlüpfen ohne Nahrungsaufnahme. (Quelle: Wikipedia)
Die Raupen ernähren sich unter anderem von Charakterpflanzen der Magerwiesen, zum Beispiel der aufrechten Trespe (Bromus erectus). Die ausgewachsenen Schmetterlinge saugen Nektar von Flockenblumen, Skabiosen, Kratzdisteln, etc. Das Schachbrett profitiert von ungemähten Bereichen in den Wiesen. Dort können die Raupen überwintern und ihren Fortpflanzungszyklus abschliessen, ohne dass die Eier oder die Raupen verletzt oder mit dem Schnittgut abgeführt werden.
«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
"Die Biodiversität und die Produktion von Nahrungsmitteln widersprechen sich nicht. Auch auf den Ökoflächen produzieren wir hervorragende Nahrungsmittel, einfach ein bisschen weniger."

Jürg Gysin, Landwirt
«Ökologische Leistungen müssen professionell erbracht werden und dürfen die Lebensmittelproduktion nicht nachteilig beeinflussen.»

Susanne Strub, Landrätin und Bäuerin