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Wiesen-Waldameise, Formica pratensis

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Ameisen gibt es auf der ganzen Welt. Über 13'000 verschiedene Arten sind bekannt, wovon 141 Arten auch in der Schweiz vorkommen. Aber Ameise ist nicht gleich Ameise. Jede Ameisenart ist hochgradig spezialisiert und an ihren Lebensraum angepasst. So klein und unscheinbar sie erscheinen, so schwergewichtig sind sie für unser Öekosystem. Sie verbreiten Pflanzensamen, tragen zur Verbesserung der Bodenbeschaffenheit bei, beseitigen Kadaver und verhindern Massenvermehrungen von anderen Insekten.
Charakteristisch für die Waldameisen sind ihre kuppelförmigen, mehr oder weniger stark erhobenen Hügelnester, die durch eine ausgeklügelte Arbeitsteilung entstehen. Leider ist die Waldameise in gewissen Teilen der Schweiz bedroht. Die Waldameise steht auf der Roten Liste der gefährdeten Arten und ist geschützt.
Die Wiesen-Waldameinse oder Formica pratensis ist zwar eine Waldameise, kommt aber auch gerne fernab von Wald in Wiesen und Weiden vor.
Die Wiesen-Waldameise können einfach geschont werden, indem ihre Nester beim mähen oder mulchen geschont werden.
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«Für Biodiversität gesprochene Beiträge sind gut investiertes Geld.
Sie gelten gemeinwirtschaftlichen Leistungen ab, erlauben der Landwirtschaft Umweltschutzanliegen ernst zu nehmen und steigern gleichzeitig die Qualität der Landschaft.»

Mirjam Würth,
Präsidentin Pro Natura Baselland
«Biodiversität ist Leben – deshalb brauchen wir ökologisch produzierte Lebensmittel.»

Suzanne Oberer,
Präsidentin BNV

"Für unseren Betrieb ist die Biodiversität mittlerweile zu einem wichtigen Betriebszweig geworden. Diese Produktionsform ergänzt sich ausserdem sehr gut mit den anderen Betriebszweigen."

Rolf Schaffner, Bio- Landwirt